14:03 - 30. Spielminute

Tor 1:0
Tabakovic
Linksschuss
Vorbereitung Scherhant
Hertha

14:07 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Zeefuik
Hertha

14:16 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Johannesson
Rechtsschuss
Vorbereitung Engelhardt
Düsseldorf

14:18 - 45. + 1 Spielminute

Tor 2:1
Scherhant
Rechtsschuss
Hertha

14:21 - 45. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Bouchalakis
Hertha

14:43 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Kempf
Hertha

14:43 - 50. Spielminute

Tor 2:2
Tzolis
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Niemiec
Düsseldorf

14:49 - 56. Spielminute

Foulelfmeter
Tzolis
verschossen
Düsseldorf

14:50 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Engelhardt
Düsseldorf

14:53 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Barkok
für Prevljak
Hertha

14:53 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
M. Dardai
für Kempf
Hertha

14:59 - 65. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Leistner
Hertha

15:06 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Gechter
für Leistner
Hertha

15:07 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Hussein
für Bouchalakis
Hertha

15:14 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Klemens
Hertha

15:14 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Jastrzembski
für Niemiec
Düsseldorf

15:15 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
P. Dardai
für Winkler
Hertha

15:18 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Daferner
für Vermeij
Düsseldorf

15:23 - 89. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Barkok
Hertha

BSC

F95

2. Bundesliga

Hertha BSC in Spiel eins nach Bernstein mit 2:2 gegen F95

Tzolis trifft für Düsseldorf nur einmal vom Punkt

Etwas Glück, viel Kampf: Hertha ergattert Zähler in besonderem Spiel

Getty Images

Hertha-Coach Pal Dardai nahm im Vergleich zum 0:0 gegen den VfL Osnabrück vor der Winterpause vier personelle Änderungen vor: Zeefuik, Bouchalakis, Prevljak und Winkler begannen anstelle von Kenny, Marton Dardai, Christensen und Niederlechner. Einzig Dardai-Sohn Marton nahm davon auf der Bank Platz, Kenny (Muskelverletzung), Niederlechner (Rot-Sperre) und Christensen standen nicht im Kader. Selbiges galt für Reese (schlechte Blutwerte nach Corona-Infektion). Dafür schaffte es Neuzugang Barkok im ersten Spiel nach dem überraschenden Tod von Hertha-Präsident Kay Bernstein direkt ins Aufgebot.

Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune wechselte nach dem 3:2 beim 1. FC Magdeburg ebenfalls viermal: Für Siebert (Innenbandriss), Uchino, Klaus und Appelkamp (alle Bank) starteten Iyoha, Hoffmann, Johannesson und Niemiec. Der aus Nürnberg gekommene Angreifer Daferner nahm zunächst auf der Bank Platz.

2. Bundesliga, 18. Spieltag

Spieler des Spiels

Haris Tabakovic Sturm

2
mehr Infos
Spielnote

Nach 30 zähen Minuten voller Ungenauigkeiten nahm das Spiel Fahrt auf. Am Ende ging das Remis in Ordnung, auch wenn Fortuna in der Schlussphase aktiver war.

3
mehr Infos
Tore und Karten

1:0 Tabakovic (30')

1:1 Johannesson (44')

mehr Infos
Hertha BSC   Fortuna Düsseldorf  
Spieldaten
9
Torschüsse
9
41%
Ballbesitz
59%
mehr Infos
Hertha BSC
Hertha

Ernst4 - Zeefuik3,5 , Leistner3 , Kempf5,5 , Karbownik3,5 - Klemens3,5 , Bouchalakis3 , Winkler4,5 , Prevljak5 , Scherhant2 - Tabakovic2

mehr Infos
Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf

Kastenmeier4,5 - Oberdorf3,5, Hoffmann4, de Wijs3, Iyoha3 - Engelhardt2,5 , Ao Tanaka2,5, Johannesson3 , Niemiec2 , Tzolis3 - Vermeij4

mehr Infos
Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Köln

3
mehr Infos
Spielinfo
Stadion Olympiastadion
Zuschauer 42.902
mehr Infos

Hertha war von Beginn an anzumerken, dass die Partie keine normale war. Die Hausherren schlossen in der Anfangsphase nur einmal durch Scherhant ab (8.). Weil Düsseldorf jedoch lediglich weite Bälle Richtung gegnerischen Strafraum schlug und die Innenverteidiger Leistner und Kempf damit wenig Probleme hatten, blieb der schwache Start der Alten Dame ohne Folgen.

Tabakovics Zeichen und Kastenmeiers Fehler

Einige kleinen Fouls und Ungenauigkeiten störten den Spielfluss, der erste Treffer der Partie kam daher unerwartet: Tabakovic schnappte sich die Kugel kurz vorm Strafraum, ließ seine Klasse aufblitzen und erzielte gekonnt das 1:0 (30.). Der Stürmer setzte direkt darauf ein Zeichen, indem er sich ein schwarzes Aufwärmtrikot mit der Aufschrift "Wir Herthaner in tiefer Trauer" schnappte und dieses in die Luft streckte. 

Das Tor tat dem Spiel gut, das Tempo wurde höher und Düsseldorf aktiver. Dass die Gäste durch Johannesson mit ihrem ersten Schuss aufs Tor ausglichen (44.), kam dennoch überraschend. Hertha war derweil in Person von Tabakovic am Pfosten gescheitert (42.). Das 2:1 fiel dennoch noch vor Seitenwechsel und die Hertha-Fans waren wie beim 1:0 zu hören - Grund dafür war ein katastrophaler Pass von F95-Keeper Kastenmeier, Scherhant nahm das Geschenk dankend an (45.+1).

Berlins Haris Tabakovic hält ein schwarzes T-Shirt mit Schriftzug: "Wir Herthaner in tiefer Trauer" in Gedenken an den verstorbenen Hertha-Präsidenten Kay Bernstein in die Luft. 

"Wir Herthaner in tiefer Trauer": Haris Tabakovic hielt nach seinem 1:0 ein schwarzes T-Shirt in Gedenken an Hertha-Präsident Kay Bernstein in die Luft. picture alliance/dpa

F95: Erst effizient, dann Misserfolg vom Punkt

Lange anhalten sollte die Führung der Berliner nicht. Kurz nach Wiederanpfiff foulte Kempf Niemiec (48.), den fälligen Strafstoß verwandelte Tzolis (50.). Somit saß der zweite Düsseldorfer Schuss aufs Tor erneut. Dass F95 die Partie nicht drehte, lag in der wilden Anfangsphase des zweiten Durchgangs letztlich aber an Tzolis: Nach einem erneut Kempf-Foul an Niemiec (54.) vergab der Offensivmann diesmal vom Punkt (56.). Auch Vermeij köpfte nur knapp vorbei (60.).

Hertha fand weiter kaum statt, Düsseldorf hingegen drückte auf die Führung. In der weitgehend zerfahrenen Partie hatte Iyoha die nächste Chance, der abgefälschte Schuss des Verteidigers landete am Außennetz (66.). Trotz vieler Fouls wurde es für die Zuschauer nicht langweilig, auch Tabakovic scheiterte mit seinem Gewaltschuss nur knapp (72.). Weil es auch in der Schlussphase mehr Kampf als Chancen zu sehen gegeben hatte, blieb es trotz des Drucks der Gäste beim Remis.

Die Berliner sind am kommenden Samstag beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast (13 Uhr). Fortuna Düsseldorf empfängt zur Primetime am Samstagabend den FC St. Pauli (20.30 Uhr).

Podcast
Podcast
Wie macht Leverkusen das eigentlich?
15:39 Minuten
alle Folgen