Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Sportvorstand Krösche verlängert

Neuer Vertrag bis 2028

Sportvorstand Krösche verlängert in Frankfurt

Seit 2021 hält er bei der SGE die Fäden in der Hand: Markus Krösche.

Seit 2021 hält er bei der SGE die Fäden in der Hand: Markus Krösche. IMAGO/HMB-Media

Wie Eintracht Frankfurt am Dienstag verkündete, wurde der ursprünglich bis 2025 laufende Vertrag von Sportvorstand Markus Krösche bis zum 30. Juni 2028 verlängert.

"Markus Krösche ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Eintracht geworden und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in den letzten Jahren so erfolgreich waren", erklärte Philip Holzer, Aufsichtsratsvorsitzender bei der Eintracht, die Entscheidung, die "von unserer Seite keine Überraschung" sei. Krösche sei "genau der richtige Mann, der den Weg, den wir in den letzten drei Jahren beschritten haben, weiterführen kann".

Die Eintracht wolle mit der Verlängerung auf "wichtige Kontinuität" setzen: "In dieser Saisonphase ist dies ein sehr starkes Signal." Krösche lobte derweil die "sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit" mit den Vorstandskollegen. Seine Arbeit für die Adlerträger bezeichnete er als "Privileg". "Ich möchte mit meinem Team meinen Beitrag dazu leisten, dass die positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann", wird er auf der Vereinshomepage zitiert.

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Vereinsrekord bei den Ablösesummen unter Krösche

Der heute 43-Jährige war 2021 als Sportdirektor von RB Leipzig an den Main gekommen und hatte dort die Nachfolge von Fredi Bobic angetreten. Mit einem eher datenorientierten Ansatz landete Krösche auf dem Transfermarkt einige Treffer wie Hugo Larsson und Willian Pacho. Auch die mutige Besetzung der Trainerposition durch Dino Toppmöller im vergangenen Sommer geht auf sein Konto.

Im Gegenzug verkaufte er für stattliche Ablösesummen Shootingstars wie Randal Kolo Muani (Paris St. Germain) und Jesper Lindström (SSC Neapel). Für das Duo erhält die Eintracht inklusive Bonuszahlungen bis zu 130 Millionen Euro - Vereinsrekord. Andere Zugänge wie etwa Sam Lammers, Jens Petter Hauge oder Lucas Alario schlugen hingegen nicht ein.

Während seiner Karriere als aktiver Spieler beim SC Paderborn (194 Zweitligaspiele) hatte Krösche zuvor ein BWL-Studium absolviert und nach Ende seiner Laufbahn zunächst als Co-Trainer gearbeitet.

Obwohl er inzwischen auch die Fußballlehrer-Lizenz besitzt, entschied er sich für eine Tätigkeit abseits des Rasens, wurde im März 2017 beim heimischen SCP Geschäftsführer und wechselte 2019 nach Leipzig.

pab

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