Bundesliga

Sommer-Abschied vom Tisch: Sesko vor Verlängerung in Leipzig

Stürmer nutzt Ausstiegsklausel nicht

Sommer-Abschied vom Tisch: Sesko vor Verlängerung in Leipzig

Beendete die Bundesliga-Saison in Top-Form: Benjamin Sesko.

Beendete die Bundesliga-Saison in Top-Form: Benjamin Sesko. IMAGO/motivio

Noch vor dem Start der EM 2024 hat Benjamin Sesko seine Zukunft geklärt. kicker-Informationen decken sich mit entsprechenden Berichten von Transfer-Experte Fabrizio Romano und Sky, wonach der umworbene Angreifer von RB Leipzig keinen Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro macht, sondern stattdessen seinen noch bis 2028 gültigen Vertrag verlängert - mutmaßlich zu verbesserten Bezügen.

Damit können die Leipziger, deren Verantwortliche seit einiger Zeit schon um einen Verbleib Seskos gerungen hatten, noch mindestens eine weitere Saison auf den 21-Jährigen bauen. Die Unterschrift unter den neuen Kontrakt ist noch nicht erfolgt, steht aber unmittelbar bevor. Die Ausstiegsklausel hätte noch bis 30. Juni aktiviert werden können.

Arsenal & Co. hatten Sesko auf dem Zettel

Sesko war erst im vergangenen Sommer von RB Salzburg nach Leipzig gewechselt und hatte sich zunehmend als Top-Neuzugang entpuppt. Er beendete die Saison mit 14 Bundesliga-Toren (dazu zwei Assists), von denen er elf in der Rückrunde erzielte - dabei jeweils eines an den finalen sieben Spieltagen. Insgesamt stand der slowenische Nationalspieler in 41 von 45 Pflichtspielen auf dem Platz, anfangs meist als Joker, später als Startspieler.

EM 2024

Kein Wunder also, dass Premier-League-Klubs wie der FC Arsenal Sesko ebenso auf dem Zettel hatten wie Paris Saint-Germain oder die AC Mailand. Als technisch versierter, schneller, kopfballstarker 1,95-Meter-Hüne gehört Sesko derzeit zu den interessantesten Jung-Stürmern in Europa. Bei der EM, in der Slowenien in der Gruppe C auf England, Dänemark und Serbien trifft, kann er sich weiter in den Fokus spielen - doch ein Wechsel ist vorerst vom Tisch. Das ist auch eine gute Nachricht für Trainer Marco Rose, der schon hatte durchblicken lassen, nicht erneut einen großen personellen Umbruch bewältigen zu wollen.

jpe, hunz

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