Int. Fußball

Starke Bilanz: Brighton lässt mit Rekordgewinn aufhorchen

Seagulls fahren einen Gewinn im dreistelligen Millionenbereich ein

Bärenstarke Bilanz: Brighton lässt mit Rekordgewinn aufhorchen

Applaus: Robert de Zerbi schwimmt mit Brighton auf der Erfolgswelle.

Applaus: Robert de Zerbi schwimmt mit Brighton auf der Erfolgswelle. IMAGO/Focus Images

In der Tabelle der Premier League befinden sich die Seagulls mit 42 Punkten nach 29 Spieltage im gesicherten Mittelfeld. Unter dem begehrten Coach Roberto de Zerbi, der auch beim FC Bayern München auf dem Zettel steht, spielt Brighton einen attraktiven Fußball und hat in dieser Saison die vermeintlich Großen in England geärgert. Am vergangenen Wochenende unterlag man dem FC Liverpool in Anfield lediglich mit 1:2.

Klar ist: Brighton um den deutschen Mittelfeldspieler Pascal Groß hat sich in der Premier League trotz Außenseiterrolle etabliert - nun aber lässt der Klub aus Südengland wirtschaftlich aufhorchen. Wie der Verein vermeldete, fuhr man im Geschäftsjahr 2022/23 einen Liga-Rekordgewinn von umgerechnet 143,4 Millionen Euro (122,8 Millionen Pfund) nach Steuern ein.

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Der große wirtschaftliche Erfolg fußt auf zwei Säulen

Die starken Zahlen lassen sich vor allem mit zwei Aspekten erklären: Brighton hatte die Saison als Tabellensechster abgeschlossen und sich damit für die Europa League qualifiziert, zudem stand man im Halbfinale des FA-Cups - es war die beste Saison der Vereinsgeschichte. Darüber hinaus machte der Klub beachtliche Transfererlöse durch die Verkäufe von Marc Cucurella (für 65 Millionen Euro zum FC Chelsea), Yves Bissouma (für 30 Mio. zu Tottenham Hotspur) und dem argentinischen Weltmeister Alexis Mac Allister (für 40 Mio. zum FC Liverpool).

Kurios: Der Rerkordtransfer von Moises Caicedo, der für 116 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt ist, ist noch gar nicht in der Bilanz berücksichtigt. Weil dieser erst im August 2023 festgezurrt wurde, fällt er ins laufende Geschäftsjahr. Die Seagulls können sich also auch im kommenden Jahr auf zufriedenstellende Zahlen einstellen. Wenig überraschend, dass Vorstandschef Paul Barber einen neuen Vertrag bis 2030 unterschrieben hat.

Eine Baustelle hat Klubbesitzer Tony Bloom aber noch ausgemacht: De Zerbi soll dem Klub trotz aller Avancen aus In- und Ausland erhalten bleiben. "Wir sind sehr stolz auf Roberto und die Arbeit, die er und sein Staff leisten", sagte Barber.

drm